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 „ Kulinarischer Augenschmaus“

 

 


Stilleben

 

 

                                                                                             

       Über die Jahre schaute ich an den verschiedensten Orten in die Töpfe und sammelte Rezepte
        von Speisen, die mich beeindruckten. Wiederum  inspirieren mich diese nicht nur zum Kochen,
        sondern  auch zum Malen ....

 

       Küche bedeutet für mich nicht nur Herd und Pfanne, sondern auch ein tiefes Verständnis im
       Umgang  mit den Dingen und ihrer Schönheit, - deshalb gehört für mich zur Tisch- und Esskultur
       auch der  >Kulinarische Augenschmaus< an der Wand.

 

 

 

I

 

Zu diesem „Stillleben“-  Bild hat mich der Dichter Rainer Maria Rilke inspiriert. Er schrieb im Oktovber  1900 an Clara Westhoff von seinem Traum:

„... Im kleinen Häuschen würde Licht sein, eine sanfte, unverhüllte Lampe, und ich würde an meinem Kocher stehen und Ihnen ein Abendbrot bereiten: ... auf einem Glasteller würde schwerer Honig glänzen und kalte, elfenreine Butter würde auf der Buntheit eines russischen Tischtuchs ruhig auffallen. Brot hätte da sein müssen .... Zum Trinken stünde der Tee bereit, goldgelber Tee in Gläsern mit silbernen Untersätzen, leisen Duft ausatmend, jener Duft, der zu der Hamburger Rose klang ...

Große Zitronen, in Scheiben geschnitten, senkten sich wie Sonnen in die goldige Dämmerung des Tees, ...
Rote Mandarinen müßten da sein, in welche ein Sommer ganz klein zusammengefaltet ist ...

Und Rosen wären um uns, hohe, welche sich von Zweigen neigen, und liegende, die leise ihre Häupter heben, ...“

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