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Rainer Maria Rilke

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Der Panther.

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Brief an LOU

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Lied der Bildsäule



Rainer Maria Rilke und die Malerin


Herbsttag

Projekt – Idee  
„Der Dichter und die Malerin

 eine bildnerische Interpretation zu  Rainer Maria Rilke“ 
  

 

 

RILKE - eine  bildnerische Interpretation - geht das überhaupt?

Nun, die Sprache stellt auf wundersame Weise durch Erinnerung, Assoziation und Klang   innere Bilder her.

Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass der größte Teil unseres Denkens dazu dient,  eine visuelle Vorstellung  zu erzeugen von den Prozessen, die wir durch unsere Sinne  wahrnehmen  -  Sprache schafft innere Bilder.

Mein Anliegen ist es, diese nun auch optisch sichtbar werden zu lassen.

 

Vor ca. vier Jahren begann ich, mich mit den Werken R. M. RILKE auseinander zu setzen.   Ich studierte intensiv sein Leben und Werk, las Biographien, Gedichte, Briefe und Tagebücher   mit der Idee, diese Eindrücke von  R. M. RILKE  in meinen Bildern umzusetzen. Es ist bekannt,   dass Rilke Gemälde bedichtete, ich als Malerin wurde inspiriert von Rilkes Werken.

                    „Alle Dinge sind  dazu da,
                   damit  sie uns Bilder werden
                   in irgendeinem Sinn ...,“

Nach einer intensiven Schaffensphase ist nun ein Zyklus entstanden, welcher laufend erweitert wird. Ich habe zu allen Schaffensphasen und Ausdruckformen des Dichters gearbeitet. So zu den so vielzähligen Worten über die ROSE, zu Briefen an  Paula Becker – Modersohn und Clara Westhoff, einen Auszug aus der lyrischen PROSA des Cornetts , sowie zu den Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, den DUINESER Elegien  und verschiedensten Gedichten, Briefen und Widmungen.

 

Beim Lesen der Texte RILKES, habe ich versucht, mich in die Seele des Dichters zu versetzen  und aus dieser Rolle heraus die BILDER  gemalt. So habe ich beispielsweise das berühmte  Gedicht vom Pantherso interpretiert, daß es sich hier um RILKE selbst handelt, der eine Enge   spürt und so zeige ich in meinem Gemälde dazu eine Symbiose aus Mensch und Panther, der  „sich im allerkleinsten Kreise dreht.“

Die RILKE – Texte habe ich jeweils in ihre assoziative Gesamtkomposition eingebracht.

Begleitend zu diesem Bilder-Zyklus habe ich ein Buch herausgegeben, indem ich den Bildern die entsprechende Texte zur Seite stelle.

Als Malgrund wähle ich u. a. handgeschöpftes Daphne-Papier aus Nepal und Bhutan, sowie pflanzengefärbtes Büttenpapier aus dem Himalaya und  Wellpappe. Ich arbeite lasierend mit Acryl.   Es werden  auch alte Schriftstücke und  Fotografien eingearbeitet, wie z. B. in dem Gemälde zu  RILKES Gedicht „Der Dichter“.

Hannelore  Göbel

 

Weitere Bilder: siehe Galerie    >>>>> 

 

>>>>>Auszug aus ZEITUNGSBERICHTEN 

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Presseberichte:

 

Die Wümme-Zeitung schrieb 
am 13. September 2003:



Ausstellung und Buch zu Rilke:                     
Hannelore Göbel präsentiert:  Neues
Worpswede                                                                    

Es war vor zwei Jahren -  .... Schon bald ließ der Dichter sie nicht mehr los und sie studierte intensiv sein Leben und Werk, las Biographien, Gedichte, Briefe und Tagebücher mit der Idee, ihre Eindrücke von Rilke in ihren Bildern umzusetzen.

    ... Gleichzeitig stellt die Künstlerin ein Buch vor, das zu dieser Ausstellung entstanden ist. „Alle Dinge sind dazu da, damit sie uns Bilder werden in irgendeinem Sinn“, schrieb Rainer Maria Rilke, und diesen Satz verstand Hannelore Göbel als Aufforderung, sich dem Gelesenen auf ihre künstlerische Art zu nähern.

   Der erste Blick in das Buch verspricht eine spannende Ausstellung und zeugt von der Intensität, Tiefe und Ausdruckskraft der Malerin. Bei der Auswahl der Texte und Gedichte wird die umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Werk Rilkes deutlich, denn die Künstlerin hat zu allen Schaffensphasen und Ausdrucksformen des Dichters gearbeitet. So zu den so vielzähligen Worten über die Rose, zu Briefen an Paula Becker und Clara Westhoff, einem Auszug aus der lyrischen Prosa des Cornetts sowie zu den Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, den Duineser Elegien und verschiedensten Gedichten...... 

 

 

 

 

 

 

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...und am 23. September 2003 
schrieb die WÜMME-ZEITUNG:

 Der Dichter und die Malerin

Bildnerische Interpretationen zu Rilke in der Galerie Andalusien Art

 Worpswede.

„Uraltes Wehn vom Meer, Meerwind bei Nacht: du kommst zu keinem her ...“ Rilkes „Lied vom Meer“ erzählt von dem kleinen Hafen Capris. Dazu ein Bild, getaucht in das Blau der Nacht, der Mond scheint auf die Bucht, Segelboote liegen vor Anker, und auf einem Bett, nur halb von Decken verhüllt liegt eine Träumende. Mit bildnerischen Interpretationen zu Gedichten und Texten von Rainer Maria Rilke präsentiert sich die Lilienthaler Künstlerin Hannelore Göbel jetzt in der Galerie Andalusien Art. Zur Einführung rezitierte Jan Vogeler einfühlsam die ausgewählten Worte Rilkes.

   Der Barkenhoff, die Büste Paula Modersohn-Beckers, ein kleines Büchlein auf dem Tisch: „Ich habe eine Bitte“, schrieb Rilke im Oktober 1900 an die Malerin. „Wollen Sie mir dieses Büchlein, darin meine liebsten Verse stehen, für die Zeit meines Fortseins aufbewahren?“. Text und Bild ergänzen sich, finden in dem Zyklus von Hannelore Göbel ihre gegenseitigen Entsprechungen.

   Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Dichter hat die Künstlerin einen umfangreichen Zyklus individueller, malerischer Interpretationen geschaffen. Gleichzeitig hat sie zu jeder ihrer Arbeiten den entsprechenden Rilke-Text integriert. Stille, Besonnenheit, aber auch Dynamik spricht aus diesen poetischen Bildern, die die Künstlerin in einer sehr aufwendigen Technik gearbeitet hat. .....

   ....Mit der Vielfalt in der Darstellung und Interpretation zeigt Hannelore Göbel nicht nur ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Werk Rilkes. Sie beweist neben der fantasiereichen künstlerischen Interpretation vor allem auch ihr fundiertes handwerkliches Vermögen. ....

 

Der Osterholzer Anzeiger schrieb am 
24. September 2003:

 Rilke – eine bildnerische Interpretation

Hannelore Goebel stellt in der Galerie Andalusien Art aus

 

Worpswede

„Rilke – eine bildnerische Interpretation, geht das überhaupt?“ .......

Zu Gedichten, wie zum Beispiel „Herbsttag“, „Leda“, „der Panther“ oder Briefen, die der junge Rilke an Clara Westhoff und Paula Becker schrieb, arbeitete Hannelore Göbel stimmungsvolle Bilder. ...

 

.... Rot-Orange und Blautöne bestimmen die Rilke-Interpretationen. Liebe und Leidenschaft seien wichtige Lebensthemen Rilkes gewesen, so Hannelore Goebel und farblich lasse sich dies bestens durch die Rottöne darstellen. Das Blau symbolisiere für sie die Hoffnung, und so habe sie zu Texten, die um dieses Thema kreisen, eine entsprechende Farbwahl getroffen. HanneloreGoebel arbeitet lasierend, durch diese Technik erzeugt sie eine besondere Brillanz und Farbtiefe. Ihre Bilder zeugen von handwerklichem Können und Sensibilität für Farbklänge und Komposition, die das Fundament für die Umsetzung des großen Ideenreichtums der Künstlerin bilden.

Mit Professor Jan Vogeler hatte sich ein Ehrengast zur Ausstellungseröffnung am 20. September eingefunden, der aus dem Werk Rilkes rezitierte und gleichzeitig ein Buch vorstellte, das zur Ausstellung gestaltet worden ist. Es enthält Abbildungen aller Rilke-Interpretationen von Hannelore Goebel mit den dazugehörigen Texten. ....

Der WESER-KURIER schrieb am 
18.Oktober 2003:

 Rilkes Dichtung ins Bild gesetzt

Ausstellung von Hannelore Göbel

 

 „Alle Dinge sind dazu da, damit sie uns Bilder werden in irgendeinem Sinn“ schrieb der Dichter Rainer Maria Rilke einmal. Die Lilienthaler Malerin Hannelore Göbel ist diesem Gedanken Rilkes gefolgt, hat sich intensiv mit seinem Werk auseinander gesetzt und bildnerische Interpretationen zu Gedichten und Prosa Rilkes geschaffen.

   Ein Zyklus .....  Die Künstlerin hat zu allen Schaffensphasen und Ausdrucksformen Rilkes gearbeitet: so zu den vielzähligen Worten über ..... Die Texte hat Hannelore Göbel jeweils in ihre assoziative Gesamtkomposition eingebracht. Als Malgrund wählt sie handgeschöpftes Papier aus Nepal und Bhutan sowie pflanzengefärbtes Büttenpapier aus dem Himalaja. Darauf arbeitet die Künstlerin lasierend mit Acryl in bis zu 30 Schichten und erreicht damit Tiefe und Lebendigkeit ihrer fantasiereichen Rilke-Interpretationen. ......

 

 

 

 

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21. Februar 2006 Wümme-Zeitung:

 

Bildnerische Hommage an Rainer Maria Rilke

Die Werke der Künstlerin Hannelore Göbel befassen sich intensiv mit dem Dichter

 (...) in der Kunststiftung Cordes, Lilienthal .... Sie präsentiert 29 Gemälde, mit denen Hannelore Göbel Rilkes Werk bildnerisch interpretiert. (...).
zur Ausstellungseröffnung eine einfühlsame Einführung von Donata Holz  ins Werk der Malerin.
So wie Rilke einst die Kunst der Worpsweder Maler in seine dichterischen Worte einfließen ließ,vollziehe sich heute, über hundert Jahre später, der umgekehrte Prozess:
„Eine Künstlerin aus Lilienthal taucht ebenso tief in die Worte Rilkes ein, wie dieser damals in dieBilder der Freunde“, so die Kulturwissenschaftlerin.
Hannelore Göbel entwickelt daraus ihrerseits ein eigenes assoziatives Werk, „verdichtet heute die Worte und Gedanken Rilkes in ihrer Kunst“, wobei sich Biografisches ebenso entdecken lässt wie natürlich sein Werk.

Jedem ihrer Bilder steht in der Ausstellung ein Zitat zur Seite. Und nicht nur das, Rilkes Briefe, Gedichte und Gedanken finden sich auch direkt in den Bildern wieder. Hannelore Göbel „macht sie zum Teil der Komposition“, erklärte Donata Holz. Manchmal direkt ins Werk hineingeschrieben, manchmal in Form einer Collage aufgegriffen und malerisch fortgeführt. So etwa die „rosige Episode“ aus Rilkes Zeit in Paris.
Hannelore Göbel hat sie in ein großformatiges Bild gebettet, das den Blick des Betrachters gleich zu Beginn der Ausstellung einnimmt. (...).
So tiefgründig ihre Interpretationen, so aufwendig ist auch die Technik, derer sich die Malerin bedient.
(...) Gerade dadurch, so die Kulturwissenschaftlerin, bringe die Künstlerin die besondereTiefe ihrer Bilder hervor. (...).

 

 5. März 2006  Osterholzer Anzeiger

Bilderzyklus zu Rilke in Lilienthaler Kunststiftung

 

(...)  So entstand ein romantischer Bilder-Zyklus zu Briefen, Gedichten (...) Hannelore Göbels Bilder, die in lasierender vielschichtiger Technik – Acryl auf handgeschöpften Bütten – entstanden sind, beschreiben Begebenheiten, Begegnungen und Abschnitte aus Rilkes Leben. Phantasievolll, eingängig und anrührend sind die 29 Exponate, die jedes für sich eine Fülle an Details aufweisen und so eine ergreifende Nähe zu dem Dichter und seiner Zeit herstellen. (...).

 

 


14. März 2006 (Wümme-Zeitung)

 

Faszinierende Sprachbilder

 Zur Zeit läuft in der Lilienthaler Kunststiftung eine bemerkswerte Ausstellung der Lilienthaler Malerin Hannelore Göbel mit Bildern zu Texten von Rainer Maria Rilke. Ergänzend zu dieser Ausstellung gastierte nun der bekannte Film- und Fernsehschauspieler und langjährigex Mitglied des Bremer Goethe-Theaters,

Erwin Wirschaz, mit einer Lesung des weltbekannten Dichters. (...).

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